Wohnungstüren im Vergleich – Typen & Kaufkriterien
Eine Wohnungseingangstür muss mehr können als gut aussehen: Sie trennt privat von öffentlich, dämmt Schall, hält Einbrecher auf und erfüllt oft Brandschutzauflagen. Diese Kriterien zählen.
Die wichtigsten Kennwerte
| Kennwert | Bedeutung | Empfehlung |
|---|---|---|
| RC 2 / RC 3 | Widerstandsklasse gegen Einbruch | RC 2 für Wohnungen empfohlen |
| Rw (dB) | Schalldämmung | ab 37 dB, besser 42 dB |
| T30 / RS | Brand- und Rauchschutz | oft Pflicht im Mehrfamilienhaus |
| U-Wert | Wärmedämmung | relevant bei Außenlage |
Brandschutz nicht ignorieren
In vielen Mehrfamilienhäusern sind Wohnungstüren als Rauch- oder Brandschutztüren vorgeschrieben. Ein eigenmächtiger Austausch gegen eine einfache Tür kann unzulässig sein – klären Sie das mit der Hausverwaltung.
Kaufkriterien-Checkliste
- Widerstandsklasse mindestens RC 2
- Mehrfachverriegelung serienmäßig
- Passende Schallschutzklasse für Ihre Wohnsituation
- Brandschutzanforderung des Gebäudes erfüllt
- Fachgerechte Montage inklusive stabiler Zarge
Häufige Fragen
Was bedeutet RC 2?
RC („Resistance Class“) 2 beschreibt eine Tür, die gelegentlichen Einbruchversuchen mit einfachen Werkzeugen mehrere Minuten standhält – der empfohlene Standard für Wohnungen.
Lohnt sich eine Schallschutztür?
In hellhörigen Häusern oder an lauten Treppenhäusern deutlich. Ab Schallschutzklasse 2 (37 dB) ist der Unterschied klar hörbar.